16. Oktober 2011 | 20:00 | Café 7° in der Kunsthalle | Mainz

Ava Mendoza


Ava Mendoza…Gitarre



Ava Mendoza (photo by Rainer Koch-Kölsch)


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Die Gitarristin und Komponistin Ava Mendoza weiß um die Kunst, mit ihrer Gitarre Geschichten zu erzählen. Ihre Solo-Arbeiten wurzeln in Country- und Blues-Melodien, die sie höchst eigenwillig überarbeitet. Ihr Spiel entwickelt sich zwischen Melodik, Atonalität und klanglicher Abstraktion, sie greift kompositorische Ideen auf, die in freier Improvisation im- oder explodieren, reizvolle Auflösungen gehen nachhaltig unter die Haut.

Als extrem neugieriger Mensch hat sie eine Vorliebe für sehr unterschiedlicher Arten von Musik (Jazz, Heavy Rock, E-Musik), wie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Musikern belegt (Marco Eneidi, Nels Cline, Henry Kaiser, Ben Goldberg, Kenny Wollesen, Mike Watt, Gino Robair, Carla Bozulich, Weasel Walter, …).

Ihre Solo-CD, Shadow Stories, wurde auf Resipiscent im Frühling 2010 veröffentlicht und kann auch kostenlos von ihrer Website heruntergeladen werden: www.avamendozamusic.com


AVA MENDOZA Shadow Stories (Resipiscent, RSPT037): In der von Männern domi­nierten Rock-, aber auch Avantgardewelt fällt Frau immer auf. Dass die „göttliche Ava“ nicht nur musikalisch eine besondere Ausstrah­lung besitzt, hat rbd anlässlich des phantastischen QUOK-Konzerts bereits treffend beschrieben. Während sie damals die Gitarre bis zum Saitenriss traktierte, veröffentlicht sie hier nun eine Liebeserklärung an ’best-written, most memorable older >story songs<’, wie ’The Tennessee Waltz’ (Redd Stewart / Pee Wee King), ’I’m So Tired, I’m So Glad’ (Skip James), ’Kiss Of Fire’ (in der Version von Louis Armstrong und Georgia Gibbs bekannt geworden) oder ’Goodnight Irene’ (Huddie Ledbetter). Zwischen diese streut sie auf ihr Solo­debüt eigene Kompositionen ein, bei denen sie zugleich Virtuosität und Fingerfertigkeit unter Beweis stellt. Nachdem Mendoza mit unzähligen Improvisierern gespielt und getourt hat, verzaubert sie auf Shadow Stories mit wunderschönen Melodien, die sie in ihrer ureigenen Art interpretiert. Der Swing ihres Gitarrenspiels zwingt zum Mitwippen, und den kargen Passagen werden sich selbst Bluesverächter (Rigo!) kaum verschließen können. Die Eigenkompositionen wie ’Don’t Pity Me (Up in Flames)’ sind sperrigere aus­wuchernde Stücke. ’The Furious Harpy Who Followed Me Everywhere’ beginnt als minimalistisches, ruhiges Song­gebilde, das in dissonante Gitarren­schwaden übergeht, gepaart mit Tem­poläufen und verzerrtem Solo in Hen­drixscher Manier. ’In My Dreams’ taucht aus der Improvisation ’Goodnight Irene’ auf, das bei der nächsten Nummer im Mittelpunkt steht und variiert wird. Nach dem Hören des Finalstückes ’I’m So Tired, I’m so Glad’ bestätige ich nur Teil zwei des Titels: I’m so glad to own this CD. Und seit Februar ist die Scheibe für die Top 10 des Jahres 2011 gesetzt.

(Auszug aus Bad Alchemy Nr. 70 (BA) www.badalchemy.de)



Veranstaltungsort: Café 7°, Kunsthalle, Am Zollhafen 3-5, Mainz

Beginn: 20:00

Eintritt: 10,00 EUR, für Besucher bis 20 Jahre nur 5,00 EUR

Das Konzert wird unterstützt von der





Weitere Infos zur Arbeit von upart e. V. über Marlis Weißenberger, Albinistr. 8, 55118 Mainz, Telefon: +49 (0) 6131-233056 oder per E-Mail an:

letzte Änderung 11.09.2011